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Energetische Quartiersanierung

Der Quartiers-Talk 
Online-Sprechstunde zum Mitreden und Zuhören 
von Diana Wetzestein

 

Eschwege. Es geht darum, die Menschen vor Ort und im persönlichen Gespräch zu beraten.

 

Das Team der Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis hat diese Beratung an Infoständen in den Quartieren bereits gemeinsam mit den Kümmerinnen und Kümmerern durchgeführt und viele Menschen auf ihre Möglichkeiten bei der Modernisierung ihrer Gebäude hinweisen können. Es geht um den Austausch alter Heizungen, das Wohnen in jedem Alter, Photovoltaik oder andere Maßnahmen, die zur Reduzierung des Energieverbrauches und zur Verbesserung des Wohn- und Lebensumfeldes führen können.

 
Der aktuellen Corona-Situation geschuldet, wird dieses Angebot nun auch ins Internet verlegt. Erstmals am Dienstag, 10. November, von 17 bis 18 Uhr, sollen die Fragen zur Gebäudemodernisierung im "Quartiers-Talk", der Sprechstunde im Internet, beantwortet werden.


"Ganz einfach über einen Link, der auf der Internetseite der Quartierssanierung zu finden ist, gelangen die Teilnehmer in die Gesprächsrunde. Es soll eine informative, aber lockere Online-Sprechstunde werden, in der die Teilnehmer ihre Anliegen kurz ansprechen können. Im Anschluss können Einzelberatungen für konkrete Fragen vereinbart werden", sagt Holger Schülbe vom Team der Quartierssanierung.


Eingeladen sind alle, die Fragen zur Modernisierung ihrer Gebäude haben und das neue Format ausprobieren wollen.


Weitere Termine und eine kurze Erklärung zur Teilnahme unter: www.qs-wmk.de

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung

 

Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis

 

Auftakt für bundesweit einzigartiges Projekt im Werra-Meißner-Kreis via Internet

 

Was daran so einzigartig ist, wird ab 1. April, 10 Uhr, im Internet zu sehen sein.

 

Eschwege. Es geht darum, den Klimaschutz voranzubringen. Gemeinsam soll die CO2-Bilanz verbessert werden durch z.B. Dämmen von Gebäuden und stärkeren Einsatz von Solarenergie und Biomasse. Das Modellprojekt "Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis" wird die Menschen im Kreis dabei unterstützen, ihr Lebensumfeld auch unter diesen Aspekten zu verbessern. Zudem bekommen Gebäudeeigentümer Informationen über aktuelle Förderprogramme von Land und Bund und darüber, wie sie diese in Anspruch nehmen können.

Die Besonderheiten des bundesweit einzigartigen Modellprojektes sollten von Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, des Landes, des Werra-Meissner-Kreises und der Stadt Eschwege in einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Rathaussaal vorgestellt werden. Aufgrund der aktuellen Situation durch das Coronavirus haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, den offiziellen Start "virenfrei" im Internet durchzuführen. Am 1. April, ab 10 Uhr, wird die Internetseite mit allen Informationen online sein.

 

"Wir haben nicht in jedem der sechs Quartiere einen separaten Sanierungsmanager, sondern drei für alle Quartiere. Das hat viele Vorteile für alle", erklärt der Projektleiter Dr. Rainer Wallmann, Erster Kreisbeigeordneter im Werra-Meißner-Kreis. Die Beratungen können kostenlos angeboten werden, da das Modellprojekt über die KfW-Förderrichtline 432 und über das Land Hessen mit einer Förderquote von bis zu 95 Prozent zunächst drei Jahre lang gefördert wird. Zudem könnten bis zu 20 Prozent der Beratungsleistung auch außerhalb der beteiligten Quartiere erbracht werden, so Dr. Wallmann. Das Projekt sei so angelegt, dass weitere Kommunen im Kreis die Erfahrungen nutzen und mit eigenen Sanierungskonzepten in das Projekt einsteigen könnten.

 

"Das Modellprojekt gibt uns allen die Möglichkeit, modernes Wohnen und Energieeffizienz zu verbinden. Wir hoffen, dass viele Bürger unser Angebot nutzen werden", sagt Bürgermeister Alexander Heppe. Es wird beteiligten Kommunen Eschwege, Witzenhausen, Großalmerode, Meißner-Germerode, Ringgau-Netra und Herleshausen direkte Ansprechpartner geben, damit jeder, der eine Modernisierungsmaßnahme plant, den Weg zum Sanierungsmanagement findet.

 

Kreis und Kreisstadt haben ein Team aus kompetentem Fachpersonal zusammengestellt. Sie geben Antworten auf Fragen zur Gebäudesanierung, Umstellung von Heizungsanlagen, Nutzung Erneuerbarer Energien, Mobilität in den Quartieren, sie informieren mit weiteren Experten über Strategien gegen den Gebäudeleerstand, zur Stadtplanung und dem Wohnen im Alter, ein Schwerpunkt ist die Fördermittelberatung. Am Ende wird ein individueller Modernisierungsfahrplan erstellt.

 

"Dieser Plan ist ein Leitfaden, um das eigene Wohnumfeld zukunftsfähig zu gestalten. Die Reihenfolge der Maßnahmen wird vorgeschlagen, parallel dazu werden mögliche Förderprogramme für die Maßnahmen genannt", erklärt Armin Raatz, Geschäftsführer der Klima und Energieeffizienz Agentur KEEA aus Kassel, die das Projekt in einem Konsortium begleitet.

 

Ab 1. April reinschauen: www.quartierssanierung-wmk.de/quartier-germerode oder www.qs-wmk.de

 

Offizielle Auftaktveranstaltung mit Staatssekretär Jens Deutschendorf am 18. September 2020 im Livestream von 12.30 bis 14.00 Uhr unter: http://www.quartierssanierung-wmk.de oder www.qs-wmk.de.

 
 
 
 

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