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Energetische Quartiersanierung

Neues Jahr – Neue Fördermittel
Mehr Fördermittel für energetische Gebäudesanierung – Kreis hat besondere Chancen

von Diana Wetzestein

Eschwege. "Sanieren, sparen, Klima schonen", die Ziele im neuen Sonderprogramm für Eigenheime sind klar beschrieben. Die LandesEnergie Agentur Hessen GmbH (LEA) geht mit dieser Information für Eigenheimbesitzer an die Öffentlichkeit. Auf ihrer Internetseite ist verbraucherfreundlich beschrieben und nachzulesen, dass das vom Land Hessen beschlossene Förderprogramm das Ziel habe, "… bis 2025 die Sanierungsquote von Wohngebäuden in Hessen von einem auf zwei Prozent im Jahr zu verdoppeln. (…)"

Nicht nur dieses Sonderprogramm stellt eine Neuerung dar, auch die CO2 Steuer und Veränderungen bei Förderprogrammen von Bund und Land wirken sich aus. Was das für die Modernisierungsvorhaben von Eigenheimen im Werra-Meißner-Kreis bedeutet, darüber klärt die Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis auf.

"Fachlich hoch qualifiziert und unabhängig, kostenlos und deutschlandweit einzigartig ist unser Beratungsangebot. Wir können die Menschen bei den ersten entscheidenden Schritten zur Modernisierung helfen, sie nicht nur beraten, sondern auf den Weg bringen", sagt der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann. Er ist der Projektleiter eines Beraterteams, das ihre Kompetenzen bei barrierefreiem Umbau, Baumaßnahmen, Heizungssystemen, Nahwärmenetzen oder Solarthermie und Fördermitteln vorweisen kann. "Wer umbaut, muss Entscheidungen treffen, die das Lebensumfeld auf lange Zeit verändern und Geld kosten. Bund und Land geben Anreize durch Förderprogramme und wir würden uns wünschen, dass auch der Werra-Meißner-Kreis davon profitieren kann", so Dr. Wallmann, denn am Ende nütze es dem Klimaschutz und zahle sich für alle aus.

Mit einem Impulsvortrag ist Richard Ferlemann von der LEA am 26. Januar von 17 bis 18.30 Uhr "Zu Gast beim QS-Talk", der Online-Sprechstunde der Quartierssanierung. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung auf der Projektseite möglich. Gesprächspartner ist Armin Raatz, Geschäftsführer der KEEA Klima & Energieeffizienzagentur GmbH aus Kassel. Er ist auch der Referent des WebSemianrs, das am 19. Januar von 17 bis 18 Uhr einen Überblick über die Veränderungen in der Förderlandschaft geben wird. Raatz verspricht zwei hoch interessante Veranstaltungen, in der auch Fragen gestellt und beantwortet werden können.

Weitere Hinweise und Anmeldung zum WebSeminar und QS-Talk über: qs-wmk.deFoerderung 2021

Der Quartiers-Talk 
Online-Sprechstunde zum Mitreden und Zuhören 
von Diana Wetzestein

 

Eschwege. Es geht darum, die Menschen vor Ort und im persönlichen Gespräch zu beraten.

 

Das Team der Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis hat diese Beratung an Infoständen in den Quartieren bereits gemeinsam mit den Kümmerinnen und Kümmerern durchgeführt und viele Menschen auf ihre Möglichkeiten bei der Modernisierung ihrer Gebäude hinweisen können. Es geht um den Austausch alter Heizungen, das Wohnen in jedem Alter, Photovoltaik oder andere Maßnahmen, die zur Reduzierung des Energieverbrauches und zur Verbesserung des Wohn- und Lebensumfeldes führen können.

 
Der aktuellen Corona-Situation geschuldet, wird dieses Angebot nun auch ins Internet verlegt. Erstmals am Dienstag, 10. November, von 17 bis 18 Uhr, sollen die Fragen zur Gebäudemodernisierung im "Quartiers-Talk", der Sprechstunde im Internet, beantwortet werden.


"Ganz einfach über einen Link, der auf der Internetseite der Quartierssanierung zu finden ist, gelangen die Teilnehmer in die Gesprächsrunde. Es soll eine informative, aber lockere Online-Sprechstunde werden, in der die Teilnehmer ihre Anliegen kurz ansprechen können. Im Anschluss können Einzelberatungen für konkrete Fragen vereinbart werden", sagt Holger Schülbe vom Team der Quartierssanierung.


Eingeladen sind alle, die Fragen zur Modernisierung ihrer Gebäude haben und das neue Format ausprobieren wollen.


Weitere Termine und eine kurze Erklärung zur Teilnahme unter: www.qs-wmk.de

 

 

 

 

 

 

Pressemitteilung

 

Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis

 

Auftakt für bundesweit einzigartiges Projekt im Werra-Meißner-Kreis via Internet

 

Was daran so einzigartig ist, wird ab 1. April, 10 Uhr, im Internet zu sehen sein.

 

Eschwege. Es geht darum, den Klimaschutz voranzubringen. Gemeinsam soll die CO2-Bilanz verbessert werden durch z.B. Dämmen von Gebäuden und stärkeren Einsatz von Solarenergie und Biomasse. Das Modellprojekt "Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis" wird die Menschen im Kreis dabei unterstützen, ihr Lebensumfeld auch unter diesen Aspekten zu verbessern. Zudem bekommen Gebäudeeigentümer Informationen über aktuelle Förderprogramme von Land und Bund und darüber, wie sie diese in Anspruch nehmen können.

Die Besonderheiten des bundesweit einzigartigen Modellprojektes sollten von Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, des Landes, des Werra-Meissner-Kreises und der Stadt Eschwege in einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Rathaussaal vorgestellt werden. Aufgrund der aktuellen Situation durch das Coronavirus haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, den offiziellen Start "virenfrei" im Internet durchzuführen. Am 1. April, ab 10 Uhr, wird die Internetseite mit allen Informationen online sein.

 

"Wir haben nicht in jedem der sechs Quartiere einen separaten Sanierungsmanager, sondern drei für alle Quartiere. Das hat viele Vorteile für alle", erklärt der Projektleiter Dr. Rainer Wallmann, Erster Kreisbeigeordneter im Werra-Meißner-Kreis. Die Beratungen können kostenlos angeboten werden, da das Modellprojekt über die KfW-Förderrichtline 432 und über das Land Hessen mit einer Förderquote von bis zu 95 Prozent zunächst drei Jahre lang gefördert wird. Zudem könnten bis zu 20 Prozent der Beratungsleistung auch außerhalb der beteiligten Quartiere erbracht werden, so Dr. Wallmann. Das Projekt sei so angelegt, dass weitere Kommunen im Kreis die Erfahrungen nutzen und mit eigenen Sanierungskonzepten in das Projekt einsteigen könnten.

 

"Das Modellprojekt gibt uns allen die Möglichkeit, modernes Wohnen und Energieeffizienz zu verbinden. Wir hoffen, dass viele Bürger unser Angebot nutzen werden", sagt Bürgermeister Alexander Heppe. Es wird beteiligten Kommunen Eschwege, Witzenhausen, Großalmerode, Meißner-Germerode, Ringgau-Netra und Herleshausen direkte Ansprechpartner geben, damit jeder, der eine Modernisierungsmaßnahme plant, den Weg zum Sanierungsmanagement findet.

 

Kreis und Kreisstadt haben ein Team aus kompetentem Fachpersonal zusammengestellt. Sie geben Antworten auf Fragen zur Gebäudesanierung, Umstellung von Heizungsanlagen, Nutzung Erneuerbarer Energien, Mobilität in den Quartieren, sie informieren mit weiteren Experten über Strategien gegen den Gebäudeleerstand, zur Stadtplanung und dem Wohnen im Alter, ein Schwerpunkt ist die Fördermittelberatung. Am Ende wird ein individueller Modernisierungsfahrplan erstellt.

 

"Dieser Plan ist ein Leitfaden, um das eigene Wohnumfeld zukunftsfähig zu gestalten. Die Reihenfolge der Maßnahmen wird vorgeschlagen, parallel dazu werden mögliche Förderprogramme für die Maßnahmen genannt", erklärt Armin Raatz, Geschäftsführer der Klima und Energieeffizienz Agentur KEEA aus Kassel, die das Projekt in einem Konsortium begleitet.

 

Ab 1. April reinschauen: www.quartierssanierung-wmk.de/quartier-germerode oder www.qs-wmk.de

 

Offizielle Auftaktveranstaltung mit Staatssekretär Jens Deutschendorf am 18. September 2020 im Livestream von 12.30 bis 14.00 Uhr unter: http://www.quartierssanierung-wmk.de oder www.qs-wmk.de.

 

Nächste Veranstaltungen:

01. 03. 2021 - 19:00 Uhr
 
 
 
 

Wenn es etwas gibt, was Ihnen auf dem Herzen liegt, haben Sie hier die Möglichkeit, uns [hier] Ihr Anliegen mitzuteilen.

 

 
 
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