Energetische Quartiersanierung

Pressemitteilung

Das Thema unserer Zeit – Energie sparen und erzeugen

Beratung macht den Unterschied – Sanierungsberatung reist durch sechs Quartiere

Werra-Meißner-Kreis. Was tun, wenn die Preise weiter steigen und auch die fossilen Brennstoffe immer teurer werden? Viele Gebäudeeigentümer:innen stellen sich diese Frage, Antworten darauf gibt die Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis. Damit die nächste Heizperiode bezahlbar bleibt, gibt sie Hinweise und Tipps über Maßnahmen, die jetzt schon umgesetzt werden können.

Das Team aus Fachberater:innen reist Anfang Juli mit dem Thema "Energiesparen – Wie kann ich meine Kosten senken?" durch den Kreis. Es ist der zweite Teil der Veranstaltungsreihe "QS on Tour", der am 5. Juli 2022 in Meißner-Germerode (DGH), am 7. Juli 2022 im Rathaussaal Witzenhausen und am 12. Juli 2022 im DGH Ringgau-Netra, jeweils mit einem Infostand ab 17.00 Uhr und einem interessanten Vortrag ab 19.00 Uhr vor Ort sein wird.

QS On Tour

"Wir nutzten jetzt ein kurzes Zeitfenster, in dem wir persönlich mit den Menschen sprechen und sie beraten können", sagte Dr. Rainer Wallmann, Erster Kreisbeigeordneter und Projektleiter der Quartierssanierung. "In den ersten drei Veranstaltungen in Herleshausen, Eschwege und Großalmerode wurde das Thema Wärmepumpen intensiver beleuchtet. Diese Technik, die im Neubau schon längst zum Standard gehört, könnte auch in Bestandsgebäuden und unseren historischen Fachwerkgebäuden zum Einsatz kommen. Bei der Entscheidungsfindung darüber, ob eine Wärmepumpe im eigenen Haus funktioniert, kann eine kompetente und unabhängige Beratung wie die der Quartierssanierung sehr hilfreich sein", so Dr. Wallmann.

Wer die Veranstaltungen nicht besuchen konnte, kann sich über die Internetseite informieren und zum Newsletter anmelden. Darüber werden zeitnah alle weiteren Termine bekannt gegeben. Die Vorträge über Wärmepumpen und viele weitere Themen werden im zweiten Halbjahr in Web-Seminaren oder QS-Talks online wieder aufgegriffen. Am 28. Juni 2022 findet der nächste QS-Talk zum Thema "Hackschnitzelheizung" statt. Anmeldungen und weitere Informationen unter: quartierssanierung-wmk.de.

Foerderung 2021

 

Pressemitteilung

Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis

Auftakt für bundesweit einzigartiges Projekt im Werra-Meißner-Kreis via Internet

Eschwege. Es geht darum, den Klimaschutz voranzubringen. Gemeinsam soll die CO2-Bilanz verbessert werden durch z.B. Dämmen von Gebäuden und stärkeren Einsatz von Solarenergie und Biomasse. Das Modellprojekt "Quartierssanierung im Werra-Meißner-Kreis" wird die Menschen im Kreis dabei unterstützen, ihr Lebensumfeld auch unter diesen Aspekten zu verbessern. Zudem bekommen Gebäudeeigentümer Informationen über aktuelle Förderprogramme von Land und Bund und darüber, wie sie diese in Anspruch nehmen können.

Die Besonderheiten des bundesweit einzigartigen Modellprojektes sollten von Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, des Landes, des Werra-Meissner-Kreises und der Stadt Eschwege in einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Rathaussaal vorgestellt werden. Aufgrund der aktuellen Situation durch das Coronavirus haben sich die Verantwortlichen dazu entschieden, den offiziellen Start "virenfrei" im Internet durchzuführen. Am 1. April 2020, ab 10 Uhr, wird die Internetseite mit allen Informationen online sein.

"Wir haben nicht in jedem der sechs Quartiere einen separaten Sanierungsmanager, sondern drei für alle Quartiere. Das hat viele Vorteile für alle", erklärt der Projektleiter Dr. Rainer Wallmann, Erster Kreisbeigeordneter im Werra-Meißner-Kreis. Die Beratungen können kostenlos angeboten werden, da das Modellprojekt über die KfW-Förderrichtline 432 und über das Land Hessen mit einer Förderquote von bis zu 95 Prozent zunächst drei Jahre lang gefördert wird. Zudem könnten bis zu 20 Prozent der Beratungsleistung auch außerhalb der beteiligten Quartiere erbracht werden, so Dr. Wallmann. Das Projekt sei so angelegt, dass weitere Kommunen im Kreis die Erfahrungen nutzen und mit eigenen Sanierungskonzepten in das Projekt einsteigen könnten.

"Das Modellprojekt gibt uns allen die Möglichkeit, modernes Wohnen und Energieeffizienz zu verbinden. Wir hoffen, dass viele Bürger unser Angebot nutzen werden", sagt Bürgermeister Alexander Heppe. Es wird beteiligten Kommunen Eschwege, Witzenhausen, Großalmerode, Meißner-Germerode, Ringgau-Netra und Herleshausen direkte Ansprechpartner geben, damit jeder, der eine Modernisierungsmaßnahme plant, den Weg zum Sanierungsmanagement findet.

Kreis und Kreisstadt haben ein Team aus kompetentem Fachpersonal zusammengestellt. Sie geben Antworten auf Fragen zur Gebäudesanierung, Umstellung von Heizungsanlagen, Nutzung Erneuerbarer Energien, Mobilität in den Quartieren, sie informieren mit weiteren Experten über Strategien gegen den Gebäudeleerstand, zur Stadtplanung und dem Wohnen im Alter, ein Schwerpunkt ist die Fördermittelberatung. Am Ende wird ein individueller Modernisierungsfahrplan erstellt.

"Dieser Plan ist ein Leitfaden, um das eigene Wohnumfeld zukunftsfähig zu gestalten. Die Reihenfolge der Maßnahmen wird vorgeschlagen, parallel dazu werden mögliche Förderprogramme für die Maßnahmen genannt", erklärt Armin Raatz, Geschäftsführer der Klima und Energieeffizienz Agentur KEEA aus Kassel, die das Projekt in einem Konsortium begleitet.

Ab 1. April reinschauen: www.quartierssanierung-wmk.de/quartier-germerode oder www.qs-wmk.de